Feuerwehren aus der Samtgemeinde Gellersen im Hochwassereinsatz

Feuerwehren aus der Samtgemeinde Gellersen im Hochwassereinsatz

 

Ein neues Jahrhunderthochwasser kam über die Elbe in unsere Region und wieder wurden Feuerwehren zur Deichverteidigung aufgerufen. Bereits am 4. Juni, einen Tag bevor der Landkreis den Katastophenalarm auslöste, wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Gellersen alamiert. Der Feuerwehrzug fuhr nach Barförde und Sassendorf und began sofort mit dem Befüllen von Sandsäcken. Barförde war für die nächtsen Tage das “Quartier“ der Gellerser Feuerwehr. Hier wurden weiterhin Sandsäcke befüllt oder beim Aufkaten (erhöhen) der Deiche geholfen. Zeitweise hatte man auch die Koordination der Sandsackabfüllung in der Kieskuhle in Rullstorf übernommen. Hier waren sehr viele freiwillige Helfer vor Ort, nicht nur aus der näheren Umgebung sondern mitunter von weither angereist um Hilfe zu leisten. Spektakulär wurde es in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni. Der Gemeindefeuerwehrzug wurden nach Hohnstorf beordert um dem dortigen Fischer Panz zu helfen. Sein Haus steht vor dem Deich und war den Fluten der Elbe schutzlos ausgesetzt. Die Gellerser Feuerwehrleute installierten Pumpen und bauten Sandsackdämme. Leider musste die Arbeit gegen Morgen eingestellt werden. Das Wasser aus der Elbe konnte gehalten werden, das aufsteigende Grundwasser leider nicht. Mit der Beendigung des Katastrophenalarms war auch der Einsatz der Gellerser Feuerwehr zu Ende. Bis zum nächsten Jahrhunderthochwasser müssen keine Sandsäcke mehr befüllt werden.

 


Elbdeich Barförde: Am Barförder Elbdeich steht das Wasser fast an der Deichkrone.


Rullstorf: Aus der Ferne glich die Abfüllstelle in Rullstorf einem Armeisenhaufen.


Sandsackkette: Beim Fischer Panz in Hohnstorf. Von Hand zu Hand werden die Sandsäcke weitergereicht und zu einem Damm verbaut.


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Veröffentlicht
14:18:00 01.07.2013
Sebastian